Zu Beim beim THW Saarland

⚡🏙️ Fast einen Monat ist es her, dass Teile Berlins durch einen Blackout vollständig lahmgelegt wurden. Während das Krisenmanagement der Landesregierung zu wünschen übriggelassen hat, waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes umso schneller vor Ort.

💡Das THW ist eine tragende Säule des Zivil- und Katastrophenschutzes in Deutschland. Sein Einsatz, der ganz überwiegend von Ehrenamtlichen getragen wird, ist unverzichtbar für unseren Schutz  in Krisen- und Schadenslagen.

Um mir einen eigenen Eindruck von dieser wichtigen Arbeit zu verschaffen, habe ich das THW im Saarland, Ortsverband Völklingen-Püttlingen mit Landessprecher Sebastian Klein besucht. Begleitet hat mich mein Kollege von den Saar-Grünen Stefan Altmeyer.

Besonders beeindruckt hat mich die personelle Aufstellung: Rund 5.000 Mitglieder engagieren sich hier, darunter etwa 1.200 Kinder und Jugendliche. 98,2 % der Helferinnen und Helfer arbeiten ehrenamtlich. Organisiert ist das THW im Saarland in insgesamt 24 Ortsverbänden.

Der Wille zu helfen und das Engagement der Ehrenamtlichen ist groß. Umso mehr hat es mich schockiert, dass ihnen neben zunehmenden Anfeindungen ausgerechnet auch staatliche Strukturen das Engagement erschweren. Vor allem eine übermäßige Bürokratie und erhebliche Defizite bei der Digitalisierung legen den Helferinnen und Helfern unnötig Steine in den Weg. Vor Ort war ich ernüchtert: Es muss häufig mit veralteten Windows-Systemen und lokalen Servern gearbeitet werden.

Hinzu kommen ganz praktische Einschränkungen, wie fehlende Möglichkeiten zum Farbdruck – selbst für notwendige kartografische Darstellungen und Einsatzkarten.

Ich probiere Dinge gern selbst aus und genau das habe ich auch hier getan 🤓 Die Eindrücke vor Ort haben mich noch einmal darin bestärkt, wie wichtig eine zeitgemäße Ausstattung im Katastrophenschutz ist.

Mobile Endgeräte und moderne digitale Arbeitsmittel sind kein Nice-to-have, sondern eine Selbstverständlichkeit, wenn Einsatzkräfte unter anspruchsvollen Bedingungen arbeiten. Dafür setze ich mich weiterhin mit Überzeugung ein.

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Heute jährt sich die russische Vollinvasion auf die Ukraine zum vierten Mal.

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